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Forschungsdatenbank

Der Kunde

An der TU Dresden studieren, forschen und arbeiten rund 43.000 Menschen aus 125 Ländern. Das Institut für Angewandte Photophysik betreibt hier erkenntnisorientierte Grundlagenforschung sowie Anwendungsforschung zu Messmethoden und neuen Materialien, wie zum Beispiel organischen Solarzellen. Sie sind besonders gut geeignet, großflächige und preisgünstige Photovoltaikanlagen herzustellen.

 

Die Herausforderung

Zur Erforschung des optimalen Aufbaus einer organischen Solarzelle sollte eine Datenbank entwickelt werden, die die getesteten Materialien und Substrate sowie die durchgeführten Prozessschritte und Herstellungsverfahren systematisch erfasst und diese mit den erhobenen Messdaten verknüpft und auswertbar macht. Die komplexen Forschungsdaten sollten dann in Diagrammen und Tabellen grafisch aufbereitet und exportiert werden können.

 

Die Lösung

davitec entwickelte ein Forschungsmanagementsystem, mit dem die Messdaten der unterschiedlichen Prozessschritte und Herstellungsverfahren der Solarzellen erfasst, ausgewertet und archiviert werden können. Die Messdaten eines Roboters, welcher bei der Herstellung eingebunden ist, können dabei automatisch in das System importiert und verarbeitet werden. Das integrierte Warenmanagement ermöglicht zudem eine einfache Verteilung der Versuchsmaterialen unter den Mitarbeitern und löst automatisch eine Nachbestellung von verbrauchten Materialien aus.

 

Das Ergebnis

Die Versuchsdatenbank erlaubt die komplexe Analyse einer großen Menge an Forschungsdaten. Mit ihrer Hilfe lassen sich sichere Rückschlüsse auf die Wechselwirkung von verwendeten Materialien, Substraten und des Herstellungsverfahrens auf den Wirkungsgrad und Lebensdauer der organischen Solarzellen ziehen. Damit können diese Parameter in der Fertigung optimal ausgerichtet werden.

 

Link zur Webseite:

https://www.iapp.de/